15.05.2018

Doppstadt holt aus Bauschutt raus, was drin ist

Das neue Separationsverfahren von Doppstadt trennt, was nicht zusammengehört: So wird Bauschutt zur wertvollen Ressource. Auf der IFAT zeigt Sebastian Kemper, Geschäftsführer der Doppstadt Systemtechnik GmbH, wie das geht.

Herr Kemper, warum ist dieses Thema aktuell?
Die Aufbereitung von Baumischabfall ist für viele unserer Kunden essenziell: Es ist außerordentlich schwierig Bauschutt so aufzubereiten, dass alle darin enthaltenen Stoffe wiederverwertbar sind. Unser neues System bietet da eine Alternative zu den bisher verwendeten Technologien.

Wo liegt das Problem?
Der Baumischabfall hat eine immer größere Vielfalt an Inhaltsstoffen. Die Anforderungen an die Recyclingmaterialien steigen im Gegenzug. Um die Inhaltsstoffe verwerten zu können, müssen möglichst alle Störstoffe ausgetragen werden. Das machen unsere Maschinen in drei aufeinander aufbauenden Schritten.

Klingt nach einer größeren Investition?
Die sich lohnt! Bei steigenden Entsorgungskosten und schwindenden Entsorgungswegen amortisiert sich der Geldeinsatz in einem wirtschaftlichen Zeitraum. Mit unseren Maschinen können Kunden jahrelang Bauschutt in Wertstoffe umwandeln, damit Geld bei der Entsorgung sparen und mit den Produkten natürlich Geld verdienen.

Wie funktioniert das Verfahren?
Denkbar effizient: Die erste Maschine siebt, die zweite sichtet aus dem Überkorn leichte Bestandteile wie Gips, Styropor oder Kunststoffe heraus, die dritte separiert Holz und Stein sowie eventuell noch vorhandene Störstoffe über ihre Dichte.

Ist etwas neu daran?
Neu eigentlich nichts, wir verzahnen drei bewährte Technologien zu einem überzeugend arbeitenden Ge-samtsystem. Diese intelligente Kombination führt zu wiederverwertbaren Produkten: Die Verfahren sind so aufeinander abgestimmt, dass auch schwierigste Störstoffe abgefangen werden – beispielsweise durch das frei regulierbare Aufstromverfahren. Diese Konzentration optimierter Technologien in bester maschineller Ausführung potenziert den Prozess und führt zu einem sehr guten Ergebnis.

Welche Doppstadt-Maschinen kommen auf der IFAT zum Einsatz?
Auf der IFAT zeigen wir die Kombination für die Aufbereitung des Überkorns. Im ersten Prozessschritt arbei-ten wir mit der kettenmobilen Siebmaschine SM 620. Dann entfernen wir per Windsichter, einem Air Basic 1600, die Folien und Kunststoffe. Aus dem verbleibenden schweren Stein-Holzgemisch entfernen wir in einem Dichtetrenner Holz und noch letzte verbliebene leichtere Stoffe. Dazu setzen wir unsere Maschine HDS-M ein. Gerne sprechen wir mit Ihnen auch über die Aufbereitung der Fraktion kleiner 10 mm. Mehr zum Thema „Trennen von Baumischabfall “ erfahren Sie im Fachvortrag von Sebastian Kemper im Forum „Nachhaltigkeit im Straßenbau“ auf der IFAT 2018.

 

Doppstadt auf der IFAT 2018, 14.-18.Mai in München: Unter der Leitlinie ‚Best Solution – Smart Recycling’ finden Sie uns dieses Jahr gleich vier Mal auf dem Messegelände. Besuchen Sie unseren großen Stand in Halle B6 und lassen Sie sich die Live-Demonstrationen auf dem Freigelände F7 sowie auf den VDMA-Vorführflächen „Biomasse“ und „Mineralik“ nicht entgehen