06/02/2016

Schüler-Präsentation auf unserem IFAT-Stand: Der Müllobot erteilt dem Müll eine Abfuhr.

Lässig schiebt der kleine Roboter ein paar Gegenstände vor sich her, eine Rampe herauf, und lässt sie auf ein Fließband purzeln.

Das Fließband sortiert sogleich die Gegenstände mittels mehrerer Schranken. Was passiert denn hier? In unserem Future-Pavillon auf der IFAT wurde heute morgen eine kleine Sensation vorgestellt, ein eigenständig müllsortierender Roboter, kurz: Müllobot. Der Müllobot ist das Projekt eines der Schülerteams, die wir bei der Teilnahme an der World Robot Olympiad (WRO) unterstützen. Das diesjährige Thema des Wettbewerbs steht im Zeichen der Nachhaltigkeit. Mülltrennung ist selbstverständlich ein wichtiger Faktor einer lebenswerten Zukunft. Die Idee der Schüler Florian Weikamp (15), Leander Macharas (15) und Jannik Schlatt (16) ist so simpel wie genial: Obwohl Mülltrennung faktisch existiert, funktioniert die Sortierung nur leidlich. Die Folge fehlerhafter Trennung ist das Verbrennen von giftigen Stoffen, wie etwa von Quecksilber, das in Energiesparlampen zu finden ist, oder die Verschwendung von seltenen Erden, die in LED-Lampen vorkommen. Eine effektive und sichere Müllsortierung muss also her.

Genau das leistet der Müllobot. Mittels eines NFC-Chips werden Industrieprodukte wie Glühbirnen entsprechend ihres Inhalts markiert. Diese Informationen liest der Müllobot aus und öffnet entsprechende Schranken für die korrekte Sortierung. So landet die LED-Lampe dort, wohin sie soll, nämlich beim Recycling.

Mit Blick auf die Zukunft sind wir also froh (und ein bisschen stolz), dass gerade die von uns unterstützten Teams so geniale Einfälle haben. Der Müllobot beweist, dass wir in die Zukunft investieren müssen. Daher werden wir die WRO auch weiterhin unterstützen.

Unser Future-Pavillon soll ein nachhaltiges Denken fördern. Dafür sehen wir uns in der Verantwortung: Es gilt, nicht nur Maschinen für heute zu produzieren, sondern den Blick auf die Herausforderungen der Zukunft zu richten. Wir wollen darauf mit effizienten, ökologisch und ökonomisch sinnvollen Lösungen reagieren. Wer mehr wissen möchte, sollte in den nächsten Tagen bei uns in Halle B1 vorbeischauen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.